Der ADFC in Trier

… ist ein starkes Team aus Mitstreiterinnen und Mitstreitern unterschiedlichster Berufsgruppen und Altersklassen. Alle Aktiven eint die Freude am Fahrradfahren und das Ziel, die Bedingungen für den Radverkehr vor Ort nachhaltig zu verbessern. Gegründet wurde der ADFC Kreisverband Trier im Jahr 1990. Der erste Kreisvorstand wurde am 15. Januar 1991 im Bürgerhaus Trier-Nord gewählt. Wollen auch Sie aktiv im ADFC werden? Dann schreiben Sie einfach eine Mail an radhaus@adfc-trier.de oder kommen zu unserem nächsten Aktiventreffen.

Der Chef: Patrick Schrodt. Patrick Schrodt war von 2009 bis 2011 Erster Vorsitzender des ADFC-Kreisverbands Trier. “Schon seit ich denken kann fahre ich Rad”, berichtet er. “Während meines Maschinenbaustudiums an der Berufsakademie Mannheim habe ich mit wachsender Radlust mit dem Mountainbiking angefangen und das Fahrrad von seiner technischen Seite kennengelernt: Ich habe angefangen Räder um- und aufzubauen”. Später kamen noch ein Rennrad und ein Rad für den Alltag hinzu.  “Da ich in einer Region aufgewachsen bin, in der das Radfahren im Alltag keinen besonders hohen Stellenwert genießt, hatte ich dem Fahrrad als Verkehrsmittel lange keine besondere Beachtung geschenkt. Dies änderte sich, als ich den ADFC kennenlernte. Hier finden die Belange der Radfahrer eine Plattform, und mir wurde bewusst, dass es noch einiges zu tun gibt, um die Infrastruktur für den Fahrradverkehr zu verbessern – insbesondere in der Stadt Trier”.

Viele Jahre Vorsitzender, jetzt verkehrspolitischer Referent des Trierer ADFC: Matthias Bellmann. Matthias Bellman, verkehrspolitischer Referent des Kreisverbands, zählt zu den Gründervätern des Trierer ADFC. Ein Jahrzehnt, von 1997 bis 2007, amtierte der zweifache Familienvater als Erster Vorsitzender des Kreisverbands. Matthias Bellmann engagiert sich beim ADFC, “weil der Spaß beim Radfahren nicht bei der Sporttour beginnt, sondern schon bei der Fahrt zur Arbeit spürbar wird. Dieses Gefühl zu vermitteln und auch andere zu überzeugen, immer öfter das Rad zu benutzen, ist mein Ziel. Und um die Bedingungen für den Umstieg zu erleichtern, setze ich mich im ADFC besonders dafür ein, Kommunalpolitik und Stadtverwaltung zu überzeugen, dass sich ein Engagement für den Radverkehr lohnt”.

Aktuell der Junior im Kreisverband: Fabian Bauer, Jahrgang 1984.Fabian Bauer, seit Jahren der Junior unter den Aktiven und zunächst Zweiter, seit März 2011 nun Erster  Vorsitzender des Kreisverbands, hat als Zugezogener schnell lernen müssen, “dass ‘Trier eben keine Fahrradstadt’ ist. Das klingt zunächst gut, das klingt etwas politisch, klingt nach kritischem Geiste und ist außerdem schnell daher gesagt. Klingt irgendwie aber auch etwas unumstößlich. Was ist denn eine Fahrradstadt? Naheliegenderweise wohl eine Stadt,die Radfahrern eine attraktive Infrastruktur bietet und in der entsprechend viele Menschen Fahrrad fahren. Zugegeben, einer dieser Aspekte trifft nicht zu. Der andere aber doch schon, oder?  Also worauf warten? Also los!”

Beim ADFC trifft man nette Leute: zum Beispiel Susanne Benz.Susanne Benz, die ruhige Kraft im Hintergrund, bringt andere Leute schon mal ins Schwitzen – auf ihren geführten Radtouren, die nicht selten das Prädikat “schwer” tragen. Begeisterte Radfahrerin ist sie, weil Radfahren mein Lebensgefühl und das Rad mein bevorzugtes Fortbewegungsmittel ist. Außerdem sind Radreisen die schönsten Reisen”. Den ADFC unterstützt sie, “weil ich dort als Radfahrerin ernst genommen werde und ich der Meinung bin, dass dem Radverkehr noch immer zu viele Steine in den Weg beziehungsweise Scherben vor die Speichen gelegt werden”. Außerdem treffe man bei den Touren nette Leute.

Neuzugang und schon im Vorstand: Johannes Ulbrich. Johannes Ulbrich ist ein Neuzugang für den Trierer Kreisverband, doch andernorts war er schon mehr als zwei Jahrzehnte für den ADFC aktiv. In Soest zählte er zu den Gründungsmitgliedern der örtlichen Gruppe des Fahrradclubs, später dann engagierte er sich im ADFC der Stadt Erfurt in Thüringen. Fragt man ihn, was für ihn beim Thema Fahrrad die Faszination ausmacht, antwortet er kurz und knapp: “Ich bin einfach begeistert von der einfachen und effizienten Fortbewegung” Nicht viel Worte verliert er darüber, weshalb er nur wenige Monate nach seiner Ankunft in Trier gleich zum Zweiten Vorsitzenden des ADFC aufstieg: “Dumm gelaufen”.

Lässt viele Jüngere im Verein alt aussehen: Winfried König. Winfried König ist so gewissermaßen der große alte Mann des Trierer ADFC. Doch auch jenseits seines 80. Lebensjahres lässt der pensionierte Zollbeamte viele Jüngere im Verein alt aussehen. König durchquerte schon mehrfach radelnd die Vereinigten Staaten und zählt seit etlichen Jahren zu den festen Größen in unserem Radtourenteam. Auch in diesem Jahr bietet er wieder seine Tour “Mit dem König über den Kaiserweg” an. Am Radfahren mag der Spätberufene, der erst unmittelbar vor seinem Ruhestand auf den Geschmack kam, dass er die Umwelt mit allen Sinnen erleben kann.

Der Kommunalpolitiker unter den Aktiven: Richard Roscheck. Für Richard Roscheck ist das Fahrrad “ein effektives Fortbewegungsmittel in der Großstadt, ein sportlicher Ausgleich für den Beruf und die preiswerteste Alternative zum Auto. Im Ortsbeirat Trier-Mitte/Gartenfeld setze ich mich auch auf kommunalpolitischer Ebene dafür ein, dass Fahrradfahren in unserer Stadt sicherer und attraktiver wird“, verspricht der Mediziner, der sich auch im Kreisverband vor allem mit verkehrspolitischen Themen befasst.

Der ADFC-Mann für die Presse: Marcus StölbMarcus Stölb ist unser Mann für die Pressearbeit. Von 2007 bis 2010 war er Zweiter Vorsitzender des Kreisverbands, nun sorgt er als Referent für die Öffentlichkeitsarbeit mit dafür, dass sich der Trierer ADFC vor Ort Gehör verschafft. Ohne Velo wäre er ganz schön aufgeschmissen – “und wahrscheinlich auch noch ein paar Kilo schwerer”, fürchtet der Alltagsradler. Den gebürtigen Trierer und bekennenden Lokalpatrioten treibt wie seine Mitstreiter um, dass die älteste Stadt Deutschlands gerade in puncto Radverkehr noch immer sehr alt aussieht: “Mir soll keiner erzählen, dass in Trier nicht möglich ist, was in Städten wie Freiburg oder Straßburg längst Realität ist : ein attraktives weil durchgängiges und sicheres Radverkehrsnetz!” Wo ein Wille ist, da ist auch ein Radweg – oder besser noch: eine Fahrradspur auf der Fahrbahn.

Hütet die Kasse des Kreisverbands: ADFC-Schatzmeister Stefan Zimmer.Stefan Zimmer hütet seit drei Jahren die Kasse des ADFC. Als Schatzmeister des Kreisverbands hat er den Überblick und achtet darauf, dass der Trierer ADFC nicht über seine Verhältnisse lebt. Vor allem aber ist Zimmer ein begeisterter Radfahrer, der seit Jahren regelmäßig Touren anbietet, unter anderem bis weit in die Eifel hinein.