Trierer ADFC startet Saison-Endspurt 2010
Die Radsaison ist zwar noch in vollem Gange, doch nur noch fünf Mal besteht in diesem Jahr die Gelegenheit, sich gemeinsam mit dem Trierer ADFC auf Tour zu begeben – etwa nach Mannebach oder auf dem Rennrad in Richtung Koblenz, oder hoch hinaus auf den Erbeskopf im Hunsrück. Auch die Stadt Luxemburg steht noch auf dem Programm, ebenso eine Tour innerhalb der Stadtgrenzen Triers. Sämtliche Touren werden von erfahrenen Mitgliedern des Kreisverbands des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs geführt, niemand soll auf der Strecke bleibe, alle ans Ziel kommen, versprechen die Verantwortlichen des ADFC.
Wer am 1. August einen eher mittelschweren Trip unternehmen will, für den bietet der ADFC einen Ausflug zur Hausbrauerei nach Mannebach an. Geplant ist auch ein Abstecher nach Saarburg, bevor es entlang von Saar und Mosel zurück nach Trier geht.
Einiges an Kondition sollte mitbringen, wer am 15. August mit dem Rennrad in Richtung Koblenz fahren will. 180 Kilometer misst die Strecke, die an einem Tag zurückgelegt werden soll. “Das klingt zunächst sehr weit, sollte aber im Bereich des Möglichen liegen”, meint Fabian Bauer, Tourenleiter und Vizechef des ADFC-Kreisverbands. Die Rückfahrt soll in jedem Fall per Bahn
erfolgen.
Wer innerhalb des Stadtgebiets radeln möchte, für den bietet sich am 22. August die “Kultur-Tour” durch Trier an. ADFC-Mitglied Richard Roscheck führt die Teilnehmer auf der gut 30 Kilometer langen Strecke zu Tempeln, Kapellen und Gotteshäusern, “die ansonsten nicht so sehr im Mittelpunkt der Öffentlichkeit stehen”.
“Mam velo ronderëm d’stad” heißt es am 29. August. Vom Bahnhof in Wasserbillig geht es nach Luxemburg-Stadt. “Nach einer kurzen Rundfahrt durch das Weltkulturerbe der Altstadt führt die Tour auf ruhigen Wald- und Feldwegen rund um das ‘Gibraltar des Nordens’”, kündigt Winfried König vom ADFC an.
Den Abschluss des diesjährigen Tourenprogramms bildet am 5. September ein Trip auf den Erbeskopf. Auf die etwa 75 Kilometer lange Strecke sollten sich zwar nur halbwegs fitte Radler begeben, doch seit der Fertigstellung des Ruwer-Hochwald-Radweges biete sich die Tour auch für die etwas weniger Trainierten an, erläutert Matthias Bellmann, langjähriger Vorsitzender des
Fahrradclubs und erfahrener Tourenleiter.
Bei einigen Touren ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Alles über Abfahrtsorte und –zeiten erfahren Sie unter folgendem Link.

